„Ziel einer sozialen Notrufnummer 114 ist es, alle bisherigen Notfallnummern von Verbänden, Vereinen, Kirchen und staatlichen Stellen zu bündeln und dem Hilfe suchenden Anrufer eine möglichst ortsnahe, direkte und schnelle Hilfe zu bieten“, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union Marc Reinhardt (MdL) und hebt heraus, dass der „Soziale Notruf 114“ bei diesem Ansatz nicht als Berater sondern als Vermittler auftrete.
„Das Prinzip ist denkbar einfach: Denjenigen, die sich überwunden haben, Hilfe zu suchen, soll der Weg erleichtert werden. Jenen, die aus Sorge um ihre Mitmenschen nach Ansprechpartnern suchen, soll Hilfestellung gegeben werden“, sagt Marc Reinhardt.
„Die Einführung einer sozialen Notrufnummer ist zum einen soziale und logische Konsequenz auf erschütternde Nachrichten von verwahrlosten Kindern, überforderten Eltern oder misshandelten Frauen. Zum anderen ist mit der Umsetzung eine effiziente Lösung verbunden, um Hilfe zielführend zu organisieren“, begründet der JU-Landesvorsitzenden das Engagement für die zügige Umsetzung.
Die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern rief am Wochenende auf dem CDU-Landesparteitag mit einem Antrag dazu auf, die Einführung eines sozialen Notrufs 114 voranzutreiben und fand bei den Delegierten breite Zustimmung. Innerhalb der Jungen Union besteht bereits bundesweit Konsens.
[26.11.2009]